Frontansicht mit 49 hinterleuchteten Käferbildern – noch ohne Fokussier-Einheit

ca. 60x60x20 cm

>FOKUMAT;

Das neueste Objekt soll >FOKUMAT; heissen. Es greift – die meist oberflächliche Art – der Auseinandersetzung mit komplexen Themen in unserer Zeit auf. Man schaut irgendwie hin, aber doch nicht so genau – unbewusst oder bewusst – man will sich nicht zwingend auseinandersetzen, könnte Energie kosten, die braucht man für Anderes – die nächste Party oder die nächste Feier steht an.

Als „Themensymbol“ habe ich die Insektenwelt – spezifisch Käfer – gewählt. Unter „Käfer dieser Welt“ ist eine schier unglaubliche Vielfalt von schlicht überwältigender Schönheit dieser Insekten zu entdecken! Dr. Udo Schmidt hat sich die Zeit genommen und sich u.a. auf diese Wesen fokussiert. Und er hat mir freundlicherweise Weise die Erlaubnis gegeben 49 dieser Käfer abbilden zu dürfen (von über 20’000 in seiner Datenbank).

Prototyp der Fokusiereinheit; die weissen Teile sind dann schwarz, die Linse an der Front wird sich bewegen und die von hinten beleuchteten Käfer werden unscharf und/oder scharf sichtbar sein – das Ganze 49x

Schema der Fokusiereinheit via Servomotoren (anthrazitfarbiger Quader)


>LINEAR-FLIP;

Das erste Projekt mit einer (sichtbaren) Linearbewegung ist in der Planung (planen darf man ja). Farbanteile werden jeweils oben oder unten bzw. rechts oder links sichtbar bzw. verdeckt oder die Farbzylinder sind nicht sichtbar.

Das Objekt kann daher so installiert werden, dass sich die farbigen zylindrischen Objekte entweder waagrecht oder senkrecht bewegen. Noch ist nicht bestimmt, ob die Halteelemente in Schwarz oder in Weiss erstellt werden sollen. Auch das jeweilige Farbspektrum ist noch offen.

Es können jegliche Art von Mustern erstellt werden – symmetrische oder asymmetrische.

Die lineare Bewegung wird übrigens durch eine rotierende Bewegung erzielt. Ein Schrittmotor bewegt eine Spindel, auf der sich eine entsprechende Mutter hin und her bewegen lässt. An dieser Mutter wird dann der Bewegungs-mechanismus befestigt, der dann die zylindrischen Objekte positioniert.

Schrittmotor mit Spindel und Mutter
Mögliche asymmetrische Stellung der Farbzylinder

Rückseite >TIERISCH; beim Testing

Kaleidoskop-Versuch

Testing des Rotationsschemas


Prinzip

Die Objekte basieren auf den Elementen, welche letztlich den kinetischen Aspekt definieren:

1. Energie
Die benötigte Energie kann Muskelkraft, Wind, Strom oder Wasser sein.

2. Initialisierung
Der Prozess kann „zufällig“ z.B. per Windstoss oder „bewusst“ z.B. per Schalter gestartet werden.

3. Übertrager
Meistens wird die Energie via „Übertragungs-Mechanismen“ an die entsprechend gewünschte Stelle „transformiert“

4. Steuerung
Je nach Aufbau/Technik kann die Energie und deren Übertragung „gesteuert“ oder „orchestriert“ werden. 

5. Aktoren
Die Faszination findet man dann dort, wo die Wirkung, der Impact der Energie, der Übertrager und der möglichen Steuerung sichtbar, ev. hörbar, beeinflussbar oder spürbar wird.


4 Treiber für die Steuerung von 4 Motoren

Diverse Schrittmotoren

Iteration Zylinder